Donnerstag, 18. September 2014

Meine ersten 3 Wochen an der High School

Ich geh jetzt schon fast 3 Wochen auf Cedar Grove- Belgium High School. Und es ist richtig cool, denn die Schule sieht so aus wie aus den amerikanischen Filmen. Jeder hat einen einzelne Tisch im Klassenraum und der Leher erklärt etwas an der Tafel, aber sie Leher hier haben nicht so Tafeln wie in Deutschland, sondern sie werfen den Stoff von ihrem Computer an die Wand und es ist viel moderner. Die Schule beginnt auch schon um 7:44 und endet genau um 14.47, was ich finde sehr komische Zeiten sind. Und wir haben auch immer zwischen den Stunden genau 4 Minuten Zeit um den Klassenraum zuwechseln. Zu erst bin ich immer zu spät gekommen, weil ich nie meinen Locker aufbekommen haben, aber nach den ersten drei Tagen ging es dann endlich( das ist so kompliziert, denn man muss zuerst seine erste Nummer auf dem Schloss drehen, danach einmal alle überrunden und zu seiner zweiten Nummer drehen und dann zu seiner letzten und um es auf zubekommen ganz feste nach unten ziehen. Und gestern ist mein Zahlenschloss kaputt gegangen, aber ich bin zum Office gegangen und hab jetzt ein Neues). Ich liebe meinen Stundenplan, weil ich fast nur Spaßfächer hab: zu erst US History, English, Biology, Foods( das ist sowas wie kochen9, Ceramics( das ist einfach wo wir Töpfer un der Leher ist mega crazy), dann hab ich endlich Lunch( Lunch habe ich immer eine halbe Stunde und da sehe ich auch endlich meine Freunde, denn die haben zum Glück wie ich second lunch. Ich nehme mir immer ein Sandwich und Süßigkeiten von zu Hause mit.), Publications( dort gestalten wir das Yearbook und machen Fotos dafür), Geometry( das fach ist richtig einfach, denn wir haben den ganzen Mathestoff schon in Deutschland durch genommen, es wird nur schwierig bei den Testaufgaben, weil die alle auf englisch sind) und dann hab ich Study Hall( welches so wie eine Freistunde ist, wo man Musik hören kann oder Hausaufgaben macht). Und jedes Mal, wenn man zuspät zu einer Klasse kommt, weil man noch mit dem Lehrer etwas besprechen musste oder während der Stunde zu seinem Locker geht, bekommt man so einen pinken Pass, wo drauf steht wohin man geht und um wie viel Uhr man losgegangen ist. Schule macht mir hier aufjedenfall mehr Spaß als in Deutschland, da die Lehrer richtig nett sind und der Stoff viel,viel einfacher ist. Nach der Schule hab ich auch sofort schon um 15:15 Volleyballtraining, aber gehen meisten schon um 15 Uhr in die Turnhalle und spielen so ein bisschen. Volleyball macht mir richtig Spaß, da ich dort auch immer meine Freunde sehe. Das Training endet dann um 17.30 und danach geh ich nach Hause und esse Dinner mit meiner Gastfamilie. Am ersten Wochenende nach der Schulwoche hatte ich erst am Samstag ein Volleyballspiel( die Spiele gehen immer super lang, wir fahren schon um 7 Uhr morgens los und kommen dann so gegen 18 Uhr wieder) und am Sonntag sind wir erst um !0 Uhr in die Kirche gegangen und danach sind wir noch zu dem See gefahren, wo wir auch campen waren, und sind mit dem Boot rausgefahren, aber leider ist die Tube kaputt gegangen. Am nächsten Wochenende war ich am Freitag shoppen, aber leider waren wir nicht in so einem großen Ort und ich hab nur einen Pullover gefunden( aber vielleicht fahren wir diesen Sonntag in eine riesige Shoppingmall in der Nähe von Milwaukee), am Samstag hatte ich dann wieder den ganzen Tag über ein Volleyballspiel und am Sonntag sind wir schon um 8 Uhr in die Kirche gegangen und danach zu einem Austauschschülertreffen von meiner Organisation nach Jackson gefahren. Die meisten Austauschschüler dort waren von Deutschland.
Ich freu mich schon so, denn am 4ten Oktober ist endlich Homecoming und ich habe mir auch schon ein kleid gekauft. Morgen ist das Homcomingfootballspiel von Oostburg, wo ich hinfahren, denn sie spielen gegen unsere Schule und alle meinten, dass die Homcomingspiele die Besten sind, weil dort jeder hingeht.

Freitag, 5. September 2014

County Fair, Wasserpark und Campen

Das Wochenende nach der Hochzeit sind wir zu einem County fair gefahren, wo Farmtiere vorgestellt werden und auch bewertet( ich persönlich weiß nicht wie man ein Schwein bewerten soll).Aber es war lustig sich die vielen Tiere und die dazu gewonnene Pokale anzugucken. Außer der vielen Tiere gab es auch noch sozusagen eine Kirmes mit vielen Fahrgeschäften. Meine Gastschwester und ich sind herum gegangen und sind auch mit den "Rides" gefahren, wie es hier heißt. Es gab sogar Babyaffen mit denen man sich fotografieren lassen konnte. Die Affen hatten Windeln und Kleidung an und hatten sogar einen Kinderwagen. Nach einer Weile haben wir Hunger bekommen und haben uns frittierte Oreokekse und frittierte Käse Kügelchen gekauft, die waren so gut( ich liebe die Süßigkeiten hier). Abends haben wir uns noch die Pferde angeguckt und sind dann auch nach Hause gefahren. es war richtig lustig und fast jeder, der ein Tier vorgestellt hat, hatte Cowboystiefel an.

Am nächsten Morgen sind wir früh in den Wasserpark gefahren. Wir sind schon um 9 Uhr losgefahren, da wir noch eine Stunde fahren mussten. Als wir unsere Sachen ausgebreitet hatten ging es auch schon zu ersten Wasserrutsche, welche wir mit einem Reifen gerutscht sind, wo 4 Leute reingepasst haben. Die Rutschen haben richtig viel Spaß gemacht und es war richtig schönes Wetter! Um die Mittagszeit sind wir dann aus dem Park rausgegangen um Lunch an einem Picknicks Tisch zu essen, wir haben so gelbe Stemple bekommen, die man nur ganz leicht gesehen hat. Nach dem wir fertig waren unsere  Sandwichs zu essen, hat die Frau am Schalter unseren Arm nach dem Stempel gescannt. Wir sind noch ein paar weiter Rutschen mit Booten und Reifen gerutscht und dann sind wir zum "Skorpion" gegangen, welcher eine Rutsche war, die ganz grade runter ging und wo man sich in eine sozusagen Box reingestellt hat und unter einem sich eine Tür geöffnet hatte. Ich hatte richtig Angst als ich dort drin stand und eine Computerstimme von 3 runter gezählt hat, aber hinter her war es richtig cool und hat total viel Spaß gemacht. Man ist nämlich erst ganz grade runtergefallen und wenn man genug Schwung hatte ist man 3 Meter hochgerutscht und dann ging es wieder runter. So eine Fahrt hat ungefähr 20 Sekunden gedauert. Von oben konnte man die ganzen Leute in der Rutsche beobachten und hatten nicht genug Schwung und sind die 3 Meter nicht hochgekommen und sind nach 2 Meter einfach wieder rückwärts wieder runtergerutscht, aber bei mir hat es zum Glück geklappt! Das war ein richtig schöner tag und auf der Rückfahrt waren alle auch total müde. Wir sind noch was essen gegangen, bzw. haben bei einem Fastfood Restaurant gehalten und dann sind wir auch alle ins Bett gegangen.
Die Woche darauf hatte ich Volleyball, aber am Wochenende sind wir dann campen gefahren. Wir sind am Samstag losgefahren, denn am Freitag war noch ein Footballspiel hier, wo mein Gastbruder mitgespielt hat. Dies war mein erstes Footballspiel und es war einfach nur richtig cool, alle haben richtig gejubelt und angefeuert und jeder hatte etwas an wo Rockets draufstand, denn das ist unser Schullogo. nach dem mir einen Mädchen vom Volleyball das Spiel erklärt hat, habe ich es sogar einigermaßen verstanden, aber es war auch total lustig anzusehen. Und unsere Schule hat sogar gewonnen! Am Samstag sind wir, dann um 10 Uhr zum Campingplatz gefahren und haben dort Freunde von meiner Gastfamilie getroffen mit denen wir zusammen gecampt haben, der nur 20 Minuten entfernt war. Wir mussten zum Glück die Zelte nicht mehr aufbauen, da mein Gastvater und mein Gastbruder das schon am Vortag gemacht hatten. Es wäre auch total blöd gewesen, da es die ganze Zeit geregnet hat und als es dann endlich trocken war haben die Bäume so heftig getropft, dass wir nicht machen konnten, denn der Campingplatz sieht ein bisschen aus wie ein Wald, überall stehen Bäume. Abends haben wir noch ein Lagerfeuer gemacht und gegrillte Sachen gegessen. Es ist richtig cool hier, denn jeder kann einfach ein Lagerfeuer machen. Am nächsten Tag sind wir zum See gelaufen, welcher Long Lake heißt und seinem Namen alle Ehre macht und echt richtig lang ist, mein Gastvater und mein Gastbruder sind schon um 6 Uhr angeln gegangen und haben  mich gefragt ob ich mitmöchte, aber ich hab nein gesagt, weil ich lieber ausschlafen wollte und mir angeln auch nicht so spannend vorstelle.  Meine Gastfamilie hat ein Boot mit dem wir rausgefahren sind. Wir sind Wasserski gefahren, was bei mir nicht so gut geklappt hat, da meine Bein immer auseinander gegangen sind, sobald ich stand, aber tubing hat mir richtig viel Spaß gemacht und es war ein richtig toller Tag. Am Abend haben wir was vom Lagerfeuer gegessen und noch ein paar Kartenspiele gespielt und saßen am Feuer. Am Montag haben wir gefrühstückt und die Zelte abgebaut, was nicht so toll war, da es die ganze Zeit in Strömen geregnet hat. Ich hatte am Montag zum Glück kein Training, aber meine Gastgeschwister und am Dienstag ging dann auch schon die Schule los. Meine ersten drei Wochen hier, bevor die Schule anfing, waren richtig schön und es hat auch so viel Spaß gemacht!         

Freitag, 29. August 2014

American wedding und Volleyball

Drei Tage nach dem ich in Amerika angekommen bin, sind wir auch schon zu einer typischen, amerikanischen Hochzeit gefahren, denn die Nichte von meinen Gasteltern hatte mich mit zu ihrer Hochzeit eingeladen. Nach einer Stunde Autofahrt nach Madison, dies ist die Hauptstadt von Wisconsin, und der Vermählung in der Kirche haben wir in einem Hotel eingecheckt. Es gab nur zwei Betten in dem Zimmer, welches ich mir mit meiner Gastschwester und meinen Gastbrüdern geteilt habe, also haben meine Gastschwester und ich auf einer Matratze geschlafen. nach dem wir eingecheckt hatten, wurden wir von einem kleinen Bus abgeholt, der uns in einen richtig schönen Golfclub brachte. Von dem Golfclub hatte man eine wunderschöne Aussicht auf einen See. Die Stimmung war echt super gut und nach dem Essen haben alle getanzt. Es hat total viel Spaß gemacht, denn es gab für jeden Song einen extra Tanz, welche ich dort alle gelernt habe. Es wurde total viel Countrymusik gespielt, denn in Wisconsin gibt es viel Farmen und alles ist sehr ländlich. Ich wollte mit meiner Gastschwester und ihren Cousinen, die Familie ist richtig groß, noch zu einem See, doch leider gab es keinen Weg dort hin. Auf dem Weg über den Golfplatz waren überall Glühwürmchen und es sah wie in einem Film aus. Wir haben noch sehr lange getanzt. Nach einer Weile sind wir dann ins Bett gegangen. Meine Gasteltern und meine Gastbrüder sind noch was essen gegangen und meine Gastschwester und ich sind sofort eingeschlafen, da wir die ganze Zeit durch getanzt haben. Am nächsten Morgen sind wir nach dem Frühstück auch schon wieder nach Hause gefahren. Es war echt total toll und hat super viel Spaß gemacht. Die Leute dort waren richtig nett und ich habe mich fast mit jedem unterhalten.
Am Montag war auch schon das erste mal Volleyballtraining und uns wieder gesagt wann das Training immer beginnt. Volleyball macht mir total viel Spaß und die Mädchen dort sind auch alle nett, aber ich hatte letzte Woche immer von 8 Uhr morgens bis 11 Uhr Training. Die ersten Tage hatte ich richtig  Muskelkater, weil hier das Training viel harter ist als in Deutschland, aber dann hatte ich mich drangewöhnt und jetzt bekomm ich nicht so schnell mehr einen.
Diese Woche hatte ich sogar schon meine ersten Spiele. Am Montag war das Spiel bei uns in der Schule also musste ich erst später hin, doch am Dienstag sind wir zu einer andere Schule gefahren und wir haben uns um 11 Uhr getroffen und am Mittwoch sind wir sehr, sehr früh losgefahren, nämlich schon um 6 Uhr morgens. Aber die Busfahrten sind immer lustig und wir haben jedes Mal auf dem Rückweg bei Mecces gehalten und die Mädchen haben mich gefragt, ob wir das auch in Deutschland haben. Wir fahren immer mit den coolen, gelben Schulbussen, die man aus Filmen kennt, aber ich finde die sehr unbequem. Man spürt jede einzelne Unebenheit in der Straße. Mir macht das Volleyball spielen total viel Spaß und es ist toll bei so einem Spiel dabei zu sein.